Lesung aus Fantasie und Arbeit am 17.10. um 13 Uhr, zusammen mit Iris Gusner


Helke Sander ist Filmregisseurin, Schriftstellerin, Schauspielerin, feministische Theoretikerin und Aktivistin. Sie war von 1957 bis 58 Schauspielschülerin bei den Hamburger Kammerspielen. 1959 heiratet sie, ihr Sohn wird in Helsinki geboren. Von 1962 bis 65 war sie Regisseurin bei Helsingin Yliioppilasteatteri, Työväen Näyttämöiden Liitto, Helsingin Kansanteatteri, Suomen Mainos TV und Suom en Televisio mit Stücken u.a. von Toller, Grass, Tschechov, Lahtela. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland 1965 übernimmt sie kleinere Arbeiten für WDR und SFB, 1966 beginnt sie das Studium an der dffb, wo sie

u..a Filme Subjektitüde (1966) und Brecht die Macht der Manipulateure (1967/68) realisiert.


Filme (Auswahl):

Eine Prämie für Irene (1971)

Macht die Pille frei? (1972)

Männerbünde (1973)

Die allseitig reduzierte Persönlichkeit – Redupers (1977)

Der subjektive Faktor (1980/81)

Der Beginn aller Schrecken ist Liebe (1983/84)

Nr.1, Nr.5 und Nr. 8 Aus Berichten der Wach-und Patrouillendienste (1984-86)

BeFreier und Befreite. Krieg - Vergewaltigungen - Kinder. 2 Teile (1990-92)

Muttertier – Muttermensch (1998/99)

Dazlak (1997)

Mitten im Malestream. Richtungsstreits in der neuen Frauenbewegung (2005)


Literarische Arbeiten (Auswahl):

„Die Geschichten der drei Damen K.“, „Oh Lucy“, „Fantasie und Arbeit - biografische Zwiesprache“ zusammen mit Iris Gusner, „Der letzte Geschlechtsverkehr und andere Geschichten über das Altern“


Dokumente über politische Arbeiten in der Frauenbewegung liegen im Institut für Zeitgeschichte München. Filmverleih über Deutsche Kinemathek.


AUFBRUCH DER AUTORINNEN – DIE REGISSEURINNEN DER 60ER JAHRE UND DIE HELDINNEN IHRER FILME